Neue Infoserie: Rauchwarnmelder-Pflicht in NRW! Wissenswertes für Vermieter und Wohnungseigentümer

§ 49 Abs. 7 der Bauordnung NRW (BauO NRW) regelt die Rauchwarnmelderpflicht. Ziel des am 01.03.2013 in Kraft getretenen Gesetzes ist der Schutz der sich in der Wohnung befindlichen Personen. Was Sie als Vermieter oder Wohnungseigentümer in Zukunft beachten müssen, werden wir Ihnen anhand unserer Infoserie zum Thema Rauchwarnmelder erörtern.

Im Folgenden erhalten Sie hilfreiche Informationen rund um das Thema Rauchwarnmelder-Pflicht:

Details

Als in Grevenbroich ansässige Kanzlei mit einem Schwerpunkt im Mietrecht fühlen wir uns verpflichtet, sowohl Wohnungseigentümer, Vermieter und Mieter über die Rauchwarnmelder-Pflicht aufzuklären. Hierzu sollen die folgenden Hinweise dienen und Ihnen einen Überblick über die rechtliche Situation verschaffen:

 

Wann müssen die Rauchwarnmelder eingebaut werden?

Wohnungen die ab dem 1.4.2013 errichtet worden und damit Neubauten darstellen, müssen von Anfang an mit Rauch Anmeldern ausgestattet sein. Bei Bestandswohnungen, die bis zum 31.3.2013 errichtet wurden gilt eine Übergangsfrist. In diesen Wohnungen müssen bis spätestens zum 31.12.2016 die Gefahrenmelder installiert sein.

 

Muss jeder Raum mit Rauchwarnmeldern ausgestattet werden?

§ 49 Abs. 7 BauO NRW sieht vor, dass Schlaf – und Kinderzimmer nebst Fluren, die als Rettungswege von Aufenthaltsräumen (wie zum Beispiel dem Wohnzimmer) dienen, mindestens mit einem Rauchwarnmelder ausgestattet und gesichert sein müssen. Auch Wohnungen in Ein– und Mehrfamilienhäusern sind von der Pflicht umfasst. Ebenso sind Einzelapartments mit Rauchwarnmeldern auszustatten, da diese zu Schlafzimmern zählen. Treppenhäuser oder Keller, die sich außerhalb der Wohnung befinden, müssen nicht mit einem Rauchwarnmelder versehen werden. In Küchen oder Badezimmern entfaltet sich zwangsweise Rauch bzw. Wasserdampf, in diesen Räumen besteht die Pflicht zur Installation von Rauchwarnmeldern ebenfalls nicht.