Bearbeitungsgebühr bei Kreditverträgen unzulässig

Die Richter des Bundesgerichtshofs (BGH) haben mit Urteil vom 13.05.2014, Az. XI ZR 405/12 nunmehr bestätigt, dass Klauseln in Kreditverträgen unzulässig sind, wenn darin durch die Banken eine Bearbeitungsgebühr verlangt wird. Üblicherweise hatten die Banken 1 -3,5 % der Kreditsumme als Bearbeitungsgebühr gefordert. Der BGH prüfte in seiner – derzeit noch nicht veröffentlichten Entscheidung – die Zulässigkeit derartiger vorgefertigter Klauseln der Postbank und der National-Bank.

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Verbrauchern, die einen derartigen Vertrag abgeschlossen haben, steht nun die Möglichkeit offen, die Bearbeitungsgebühr zurück zu fordern.

Bereits vor der Entscheidung haben wir Verbraucher erfolgreich gegenüber den Kreditinstituten vertreten. Haben Sie Fragen bei der Geltendmachung Ihrer Ansprüche und Rückforderung der Bearbeitungsgebühr, stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite.

Sobald die Entscheidung im Volltext vorliegt, werden wir weiter darüber berichten.